Datenschutz

Gemäss OR 328b Satz 1 und gestützt auf das Datenschutzgesetz (SR 235.1) sind die Persönlichkeits- und Grundrechte der Arbeitnehmer zu beachten (Stichwort: „Datenschutz am Arbeitsplatz“), und zwar bei der Bearbeitung (Beschaffung, Aufbewahrung, Verwendung, Änderung, Berichtigung, Archivierung und Vernichtung) der

  • Personendaten
    • Personalien
    • Wort-, Bild- und Tonaufzeichnungen
    • Mitgliedschaften
      • Religion
      • Politische Partei
      • Gewerkschaft
    • Gesundheitsattests
    • Strafregisterauszüge
    • Behördenmitteilungen
  • Persönlichkeitsprofile
    • Bewerbungsdaten
      • Bewerbungsunterlagen
      • Graphologische Gutachten
      • Eignungstests
      • Referenzen
    • Daten aus der Zeit des Arbeitsverhältnisses
      • Personalakte
      • Mitarbeiterbeurteilungen
      • Leistungen
      • Verhalten
    • Daten nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses
      • Unterlagen nachvertraglicher Auskünfte an Behörden bzw. aus vom Arbeitnehmer erlaubten Auskünften an ihn und / oder an Dritte
      • Arbeitszeugnis und / oder Arbeitsbestätigung

Heikle Datenhandhabungen:

  • Zustimmung des betroffenen Arbeitnehmers einholen

Daten abgelehnter Bewerber

  • Bewerbungsunterlagen sind dem Bewerber zurückzugeben
  • Der Arbeitgeber darf nur ihm gehörende Unterlagen zurückbehalten

Daten ehemaliger Mitarbeiter

  • Zulässigkeit der Datenvernichtung durch den Arbeitgeber, sofern und soweit ihn nicht eine gesetzliche Aufbewahrungspflicht trifft (AHV, BVG, Ansprüche aus dem Arbeitsverhältnis und Zeugnispflicht
  • Weitergabe an künftige Arbeitgeber nur mit Zustimmung des Arbeitnehmers!

Datenschutz für den Arbeitgeber

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